Ein Berner Softwareunternehmen namens Byrds & Bytes hat im September ihre erste App lanciert: Zedl. Wir wollten von einem der Jungunternehmer wissen, wie man auf innovative Ideen kommt und was ihn an der Selbständigkeit reizt.
 

Herr Kasinksi, innovative Ideen werden nicht einfach so geboren. Wie sind Sie auf die Idee für die App gekommen?

Wir wollten etwas entwickeln, das wir selber benutzen. Etwas, das Spass macht. Damit fing das grosse Brainstorming an. Zu Beginn wurde viel diskutiert, wir haben uns Gedanken darüber gemacht, welche Apps schon existieren und wo Lücken bestehen. Dabei entstand die Idee zu Zedl.

Und dann einfach mal loslegen?

Grundsätzlich ist es ein Probieren. Zu Beginn haben wir noch Fragebögen verteilt und Interviews durchgeführt, um zu sehen, wie unsere Idee ankommt. Eine Garantie für Erfolg gibt es aber nie. Wir haben danach sehr schnell eine Beta Version von Zedl herausgebracht. Dadurch haben wir Vieles gelernt. Unser Motto lautete: Zuerst machen, statt die ganze Zeit nur zu reden.

Wie gingen Sie die konkrete Umsetzung an?

Wir haben Zedl von A bis Z selbst umgesetzt. Konzept, Entwicklung, Design und Marketing. Viele Fähigkeiten brachten wir bereits aus unseren Berufen und Studienrichtungen mit. Vieles haben wir uns aber selber beigebracht. Dadurch konnten wir sehr viel Geld sparen, denn externe Entwickler kosten eine Menge.

Was ist der Reiz der Selbständigkeit?

Wir machen unsere anderen Jobs alle sehr gerne. Der Reiz der Selbständigkeit ist die Möglichkeit, etwas Neues, Eigenes zu erschaffen. Sich selbst eine Existenz aufzubauen.
 

Info-Box

Die Zedl-App wurde in Bern vom Unternehmen Byrds & Bytes entwickelt und ist gratis für iPhone und Android verfügbar. User können Nachrichten (sog. Zedl) an ihrem aktuellen Standort platzieren. Andere können diese lesen, kommentieren und bewerten. Geschäfte können auf der App lokale Angebote in Form von Plakaten bewerben. Weitere Infos zur App siehe: www.zedl.ch

 

 

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