Kooperation statt Konkurrenz - das Gebot der Stunde

 

Die Autobauer stehen vor dramatischen Veränderungen. Um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern, gehen sie neue Wege: Sie kooperieren. Achtung: Kooperation ist nicht nur das Gebot der Stunde in der Wirtschaft, sondern auch zwischen Staaten. 

 

Von Reto Liniger

Hektik unter den Autobauern. Der Umstieg vom Verbrennungsmotor auf den elektronischen Antrieb steht an – und bereits heute ist sicher, nicht alle werden diese dramatische Veränderung meistern. Um diese Hürde zu meistern, gehen die Autobauer neue Wege: Sie kooperieren. Peugeot Citroën und Fiat Chrysler oder VW mit Ford; BMW mit Jaguar Land Rover und Daimler.

Warum tun sie das? Es hiess doch immer, Konkurrenz mehre das Wissen der Marktteilnehmer, Konkurrenz fördere Neuentdeckungen und Erfindungen. Das mag stimmen, ebenso richtig ist aber, dass die Kooperation oftmals das bessere Entdeckungsverfahren ist. Die Kooperationen dienen den Autobauern dazu, Zugang zu neuen Technologien zu erhalten, Fixkosten zu reduzieren oder Investitionen zu teilen.

Konkurrenz ist ein Nullsummenspiel: Einer gewinnt, einer verliert. Werde aber kooperiert, gewinnen viele, sagt die Unternehmerin Ulrike Stahl. «Wer heute sein Wissen isoliert, kann in der digitalen Transformation schnell abgehängt werden oder komplexe Zusammenhänge übersehen.» Und so ist Kooperation nicht nur das Gebot der Stunde in der Wirtschaft. Dieser Ansatz funktioniert auch zwischen Staaten und kleineren Verwaltungseinheiten – ein kooperatives Mindset zahlt sich in der Netzwerkgesellschaft immer öfter aus. Und: Das «Survival of the Fittest»-Denken à la Darwin ist im Zeitalter der Konnektivität nicht mehr angemessen.

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