Karl Zimmermann: "Reputation ist alles!" 

 

Hallo, ich bin der Unternehmergeist und wundere mich gerade über eine tschechische Studie, die sich mit der «Vertrauenswürdigkeit auf den ersten Blick» beschäftigt. In der Studie wurden Menschen Bilder gezeigt und gefragt, welche der abgebildeten Personen sie im Falle eines Erstkontakts mehr Vertrauen schenken würden.

Vorhersehbar war, dass wir Vertrauenswürdigkeit an bestimmte Gesichtsmerkmale knüpfen. Komischerweise vertrauen wir braunäugigen Menschen eher als blauäugigen. Es sei denn, sie verfügen über eine breite Mundpartie und ein rundes Gesicht.

Die Augenfarbe bestimmt also darüber, wie vertrauenswürdig wir auf unsere Mitmenschen wirken – egal ob bei Frauen oder bei Männern. Ich frage mich: Wie lässt sich Vertrauen aufbauen?

Kommen wir zunächst einmal zu den 5 Grundregeln des Vertrauens:

 

1. Sei kommunikativ!

Offene, regelmässige Gespräche bringen uns einander näher und schaffen so eine solide Vertrauensbasis für die weitere Beziehung.

2. Sei authentisch!

Sei ehrlich und sage stets, was Du denkst, glaubst, meinst und fühlst.

Natürlich sollte der gesunde Menschenverstand nicht ausser Acht gelassen werden – nicht alles ist für die Öffentlichkeit bestimmt. Wenn Du jedoch auf den richtigen Ton und das passende Timing achtest, sollte Authentizität kein Problem für Dich darstellen.

3. Sei ehrlich!

Es gibt Betriebsgeheimnisse, die nicht jeder wissen sollte und das ist jedem klar. Bevor Du allerdings lügst – schweige lieber einfach. Dadurch zerstörst Du keine bestehenden Vertrauensverhältnisse und behältst eine neutrale Basis für neue Beziehungen bei.

4. Stehe zu Fehlern!

Obwohl das Eingestehen von Fehlern eigentlich zum Thema «Ehrlichkeit» gehört, verdient er meiner Meinung nach einen Extra-Punkt.

Jeder macht mal Fehler und gerade, wenn Du eine Vorbildfunktion innehast, solltest Du Deinen Kollegen die Möglichkeit geben, aus Deinen Fehlern zu lernen. Wachst gemeinsam und lass Deine Mitarbeiter an Deinem Lernerfolg teilhaben!

5. Lass Dir Zeit!

Rom wurde nicht an einem Tag erbaut und ebenso verhält es sich mit Vertrauen – es braucht einfach Zeit. Vertrauen baut sich auf und wird idealerweise irgendwann auf eine Bewährungsprobe gestellt und dadurch gefestigt.

 

Achtung: Vertrauen aufzubauen dauert viel länger, als Vertrauen zu verlieren. Das sollten wir uns auch gerade im Geschäftsleben vor Augen halten. Reputation ist alles!

 

Bis bald,

Dein Unternehmergeist

 

Eine weitere Kolumne finden Sie hier

 

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